"Angst – Ursprung und Überwindung", Kohlhammer Verlag, Stuttgart (2015), 7. Aufl., 244 Seiten

Neu: 7. Auflage.

Für viele ist dieses Buch seit Jahren ein wichtiger Leitfaden. Der Autor schildert die vielen Gesichter der Angst, die tiefenpsychologischen Hintergründe und den therapeutischen Weg, der aus den Ängsten herausführt. Anhand von Fallbeispielen, Patientenäußerungen und Träumen, aber auch durch die psychoanalytische Interpretation literarischer Zeugnisse gelingt es dem Autor, die Erscheinungsformen der Angst in einen systematischen Zusammenhang zu stellen. Das Buch ist kenntnisreich und sachlich geschrieben, in seiner Sprache lebendig und konkret. Damit spricht das Werk ärztliche Psychotherapeuten, Psychologen, Sozialpädagogen, Lehrer sowie Eltern und Betroffene in kompetenter Weise an.

Dr. med. Holger Bertrand Flöttmann war bis 2014 als Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin in Kiel tätig und leitete dort das Wilhelm-Griesinger –Institut.

 

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Was ist Angst?

Was berichten Menschen, die unter Angst leiden?

Definition der Angstneurose und der Phobie

Auswirkungen der Angst

  1. Veränderungen der Verstandesfunktion
  2. Veränderungen der Körperfunktionen
  3. Veränderungen des Verhaltens
    1. Angst bewirkt Angriff
    2. Angst bewirkt Flucht
    3. Angst bewirkt Bindung

Äußere Entstehungsbedingungen der Angstneurose

Auslösende Situationen der Angstsymptomatik

Symbiose

  1. In der Kindheit
  2. Im Erwachsenenalter

Bindungsmechanismen

  1. Bindung auf der Über-Ich-Ebene
  2. Bindung auf der Ich-Ebene
    1. Mangelnde Unterscheidung zwischen Ich und Du
    2. Fehllaufende Kommunikation
    3. Umdefinierung der Gefühle
    4. Mangelnde Sozialisation
    5. Mangelnde Konzentrationsfähigkeit
  3. Bindung auf der affektiven Ebene
    1. Bindung durch Angst
    2. Bindung durch Verwöhnung
    3. Bindung durch Sexualität
    4. Bindung durch Trauer
    5. Bindung durch Gewalt

Symbiotisches Verhalten

  1. Angst
  2. Passives Verhalten
  3. Überanpassung
  4. Innere Unruhe und Anspannung
  5. Ungeduld
  6. Kränkbarkeit und Wut
  7. Grandiosität
  8. Abwertungen
  9. Depressivität
  10. Sucht
  11. Suizidalität

Bulimie

  1. Vorbemerkungen
    1. Definition
    2. Diagnostische Kriterien der Bulimie
    3. Häufigkeit
    4. Körperliche Störungen bei Bulimie
  2. Zwei Fallbeschreibungen
  3. Bulimie als Ausdruck einer Suchtproblematik
  4. Bulimie als aggressives Syndrom
  5. Bulimie als Symptom unterdrückter Sexualität
  6. Bulimie als Symptom der Trauer
  7. Bulimie als Angstäquivalent
  8. Das Erbrechen
  9. Psychodynamik des Symptoms Erbrechen
  10. Weitere psychische Symptome bei Bulimie
  11. Therapie der Bulimie

Kritische Thesen zur Borderline-Störung

  1. Zur Genese der Borderline-Störung
  2. Das Symbiosekonzept
  3. Typische Symptomenkomplexe der Borderline-Störung nach Kernberg
    • Angst
    • Polysymptomatische Neurosen, Phobien
    • Zwangssymptome
    • Bewußtseinsstörungen, Entfremdungserlebnisse
    • Hypochondrie
    • Paranoide Symptome
    • (Polymorph-perverse) Sexualität
    • Erhöhte Aggressivität
    • Charakterstörungen von niederem Strukturniveau
    • Selbstdestruktivität
    • Depression
    • Identitätsstörung
    • Minipsychose
    • Ich-Schwäche
    • Triebhafter Charakter oder mangelnde Impulskontrolle
    • Spaltungsmechanismen
    • Primitive Idealisierung
    • Projektive Identifikation
    • Grandiosität und Allmacht
    • Abwertungen

 

Prüfungsangst

1. Definition
2. Ursachen
a) Prüfung gleich Reifung
b) Minderwertigkeitsgefühle
c) Prüfer gleich Elternfigur
d) Passivität
e) Zerstreutheit
f) Abwesende Eltern
3. Überwindung der Prüfungsangst

 

Infantilität

1. Definition
2. Zeichen kindlichen Verhaltens
3. Fallbeispiele
a) Ach, Kind
b) Ich möchte ein Kind sein
c) Ich bin schnell beleidigt
d) Ich kuschel mit meinem Tier
e) Ich habe fünf Katzen
f) Ich stampfe mit dem Fuß
4. Das Verbleiben in der Infantilität
5. Wege aus dem infantilen Verhalten

Alles verstehen heißt nicht alles verzeihen

  1. Empathie und Mütterlichkeit
  2. Konfrontation und Väterlichkeit
  3. Psychotherapieverfahren mit Abgrenzung
  4. Folgen einer übersteigerten empathischen Haltung
  5. Konfrontation in der Therapie
  6. Träume und Konfrontation
  7. Formen der Konfrontation
  8. Ich gehe wieder arbeiten
  9. Sitzungen mit Ärger waren am intensivsten
  10. Gefahren der Konfrontation
  11. Wann ist Konfrontation nicht angezeigt?
  12. Konfrontation und therapeutischer Erfolg

Auflösung der Symbiose und Therapie der Angstneurose

  1. Stärkung der Ich-Funktion
  2. Der Zweifel
  3. Das Auftreten von Depressivität und Angstsymptomen als Ausdruck einer bevorstehenden psychischen Entwicklung
  4. Strukturiertes Verhalten
  5. Überwinden der Kontaktstörungen
  6. Der Prozeß der Trennung und des Abschiednehmens
  7. Ursprung und Überwindung der Minderwertigkeitsgefühle
  8. Gestalttherapeutische Methode
  9. Verhaltenstherapie
  10. Einzel- oder Gruppentherapie
  11. Dauer der Therapie
  12. Vorzeitiger Abbruch der Therapie
  13. Medikamentöse Behandlung von Angstzuständen

Symbiose und Angst vor Sexualität

  1. Angst und Ekel vor Sexualität und Nähe
  2. Sexualität und Aggressivität

Symbiose und Suizid

  1. Psychodynamik
  2. Therapie

Traumanalyse

  1. Der Umgang mit dem Traum
  2. Träume als diagnostischer Wegweiser
  3. Träume und Verhaltensänderung
  4. Träume und Hausaufgaben
  5. Typische Traumsymbole des Reifungsprozesses
  6. Die Symbolik des Wassers
  7. Das Traumsymbol des Parasiten
  8. Die Angst vor dem Mond

Zur Psychoanalyse der Atomangst

  1. Das Traumsymbol der Atomexplosion
  2. Die Atomkraft als Symbol der Wandlung
  3. Das Traumsymbol der Radioaktivität

Die Angst vor dem Tod

  1. Die Angst vor dem Tod in der Kindheit
  2. Die Angst vor dem Tod anderer
  3. Die Angst vor dem gewaltsamen Tod
  4. Die Angst vor dem Tod als der Angst vor der allmächtigen und verschlingenden Mutter
  5. Der vermeintliche Sieg über den Tod in der Allmacht
    1. im Sport
    2. in der darstellenden Kunst
    3. in der Medizin
    4. in der Verherrlichung des Krieges
  6. Die Aufgabe des eigenen Selbst und die damit verbundene Angstlosigkeit vor dem Tod
  7. Der Tod als Symbol der Wiedergeburt und Wandlung
  8. Die Angst vor dem Tod als Ausdruck von Trennungsangst
  9. Die Angst vor dem Tod als Angst vor dem orgastischen Erleben

Symbiose und Ehe

Die Rolle des Vaters

1. Das Bild der Eltern lebt

Die Angst vor Nähe im Leben des Revolutionärs und Dichters Harro Harring

  1. Tod und Trauer in Harrings Kindheit
  2. Harrings Beziehung zu seinen Eltern
  3. Harrings Beziehung zu Frauen
  4. Harrings Suizidalität
  5. Harring als missionarischer Revolutionär

Was berichten Patienten über Therapieerfolge?

  1. Wie zeigt sich, daß mein Zug des Lebens in Schwung kommt?
  2. Wie zeigt sich, daß ich abgrenzungsfähiger geworden bin?
  3. Wo entwickle ich im Moment meine männliche Seite? Sexualität und Schuldgefühle?
  4. Was ich erreicht habe
  5. Was ich noch erreichen will
  6. Wir haben besseren Sex
  7. Das Wichtigste in der Therapie
  8. Die aufrechte Haltung
  9. Wie zeigt sich, daß ich immer noch zu sehr an meinem Sohn hänge?
  10. Mehr Lebensfreude
  11. Ich besiegte meine Ängste
  12. Die Gruppe schafft Vertrauen
  13. Früher war ich so passiv
  14. Ich mag mich leiden
  15. Ich kämpfe
  16. Es klappt wieder ohne Angst
  17. Der Nebel lichtet sich
  18. Der Horizont erweitert sich
  19. Ich fühle mich als Mann
  20. Ich lege Wert auf Sexualität
  21. Menschen kommen auf mich zu

Stichwortverzeichnis

 
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