Therapeutische Interventionen

Hausaufgaben

Hausaufgaben fördern die Autonomie. Sie erfolgen schriftlich, da das geschriebene Wort überlegt ist und einen hohen Wert hat. Einige Beispiele:

Verhaltensbeobachtung

  1. kindisches Verhalten
  2. Ängstlichkeit
  3. aggressives Verhalten
  4. orales Verhalten
  5. sexuelles Verhalten
  6. phallisches Verhalten

Die erstrebenswerte Verhaltensänderung ist zu loben und zu verstärken.

Fragen an den Patienten:

"Welche Gefühle erlebe ich am häufigsten? Welche Gefühle stören mich am meisten?"

  • Angst
  • Depression
  • Schuld
  • Ärger
  • Ekel

"Welche negativen Gedanken mache ich mir über mich selbst oder meine Umwelt? 'Ich bin gestört. Die anderen sind gestört.'"

Aktivitätsaufbau- und Abbau von Passivität

Eine Erhöhung des Aktivitätniveaus erfolgt durch: Briefschreiben, Zimmer aufräumen, Gespräch anfangen. Mit geringen Schwierigkeitsgraden anfangen. Welche Aktivitäten werden vermieden?

Gedankenstop

Der Patient lernt, Grübeln oder andere negative Gedanken anzuhalten. Er sollte überzeugt sein, daß der negative Gedanke irrational ist.

Interventionen des Therapeuten zur Angst

  • wann sind die Angstsymptome aufgetreten?
  • jedesmal, wenn die Angst auftritt, ruft die Mutter: "Komm zu mir, wo bist Du geblieben?" Gehen Sie dagegen an!
  • trat die Angstreaktion auf bei bestimmten Reifungssituationen?
  • Kämpfen Sie gegen die Angst an!
  • Nehmen Sie die Angst nicht so ernst!
  • Lassen Sie von der Angst Ihre Ziele nicht verrücken!

Der Patient lernt, seine Angstzustände in Verbindung zu setzen mit Entwicklungs- und Reifungsschritten.

Fünf Streichelregeln

  1. Streichel dich selbst.
  2. Laß dich streicheln.
  3. Streichel andere.
  4. Akzeptiere Streicheln.
  5. Verweigere Streicheln, wenn du es nicht willst.

Sieben Genußregeln

  1. Genuß braucht Zeit.
  2. Genuß muß erlaubt sein.
  3. Genuß geht nicht nebenbei.
  4. Aufmerksamkeit muß auf den Genuß gelenkt werden.
  5. Wissen, was einem gut tut.
  6. Weniger ist mehr
  7. Sättigung schließt Genuß aus.

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